Projekte

Ein Wandgemälde für unsere Schule

Leezen 2026 - Schulzentrum Leezen

Projektziel – Projektinhalt – Hintergrund

Projektziel

Das Projekt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, einen zentralen Schulgemeinschaftsraum aktiv mitzugestalten und dauerhaft zu prägen. Die Eingangshalle, die neu gestaltet werden soll, mit Sitzgelegenheiten und Arbeitsbereichen wird als besonderer Ort des Lernens, des Austauschs und der Begegnung erlebbar gemacht. Das großformatige Wandgemälde entsteht in gemeinsamer Verantwortung und verbindet individuelle Ausdrucksformen mit einem Gesamtkonzept. Die Schülerinnen und Schüler erfahren Selbstwirksamkeit, übernehmen Verantwortung für einen öffentlichen Raum und erleben, dass ihre Ideen sichtbar und wertgeschätzt werden. Künstlerische Arbeit wird hier mit demokratischen Entscheidungsprozessen, Teamarbeit und Persönlichkeitsentwicklung verknüpft.

Projektinhalt

Das geplante kulturelle Projekt zielt darauf ab, die Schule als lebendigen, offenen und demokratischen Lern- und Lebensraum sichtbar zu machen. Gemeinsam mit  professionellen Künstlern entwickeln Schülerinnen und Schüler der 9. und 8. Klassen ein großformatiges Wandgemälde für die Eingangshalle der Schule. Dieses Gemeinschaftswerk soll die Werte der Schulgemeinschaft, ihre Vielfalt sowie das demokratische Miteinander nach außen tragen und dauerhaft im Schulalltag verankert sein.

Das Projekt verbindet künstlerisches Arbeiten mit der Förderung sozialer Kompetenzen und  Demokratieerziehung (Sonderförderung). Durch gemeinsames Planen, Diskutieren, Entscheiden und Gestalten erleben die Schülerinnen und Schüler demokratische Prozesse unmittelbar und praxisnah.

Ziel des Projekts ist es, die Schüler*innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken,  soziale Kompetenzen zu fördern und demokratische Haltungen zu unterstützen. Sie lernen, dass ihre Gedanken und Gefühle ernst genommen werden, dass sie Verantwortung für gemeinsames Handeln übernehmen können und dass Kunst ein Mittel ist, um sich auszudrücken und gesellschaftliche Themen mitzugestalten. Das Projekt verbindet kulturelle Bildung mit Demokratieerziehung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer friedlichen, respektvollen Schulkultur. 

Hintergrund

Die Eingangshalle ist ein zentraler Ort der Begegnung für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Gäste. Das Wandgemälde fungiert als sichtbares Zeichen für Partizipation, kulturelle Bildung und gelebte Demokratie. Die Schule wird nach außen als kreativer und werteorientierter Lernort wahrnehmbar.

Institution(en)

Schulzentrum Leezen

Gruppengröße

6-12 Schüler*innen der 8. und 9. Klassen


Altersstufe

16 bis 18 Jahre

Rahmenbedingungen

Erstellung der Entwürfe an den ersten drei Tagen in einem Klassenraum oder Kunstraum der Schule und an den 2 weiteren Tagen direkt an der Wand.

Zeitumfang (in den verschiedenen Phasen) 

3 Tage mit der Künstlerin Astrid Krömer für die Entwürfe und 2 Tage für die Umsetzung an der großen Wandfläche mit Astrid Krömer und Wolfgang Slawski.

Projektverlauf

Vor Beginn des Projekts im 8. und 9. Jahrgang wird eine Umfrage in allen Jahrgangsstufen durchgeführt. Ziel ist es, Wünsche, Themen und Motive der gesamten Schülerschaft für das Wandbild im Eingangsbereich zu sammeln. Die Ergebnisse fließen als Grundlage in die künstlerische Konzeptentwicklung ein und stärken die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt.

Tag 1 – Einführung + Ideenfindung (Astrid Krömer)

Einführung in das Thema Wandmalerei und Bildsprache. Gemeinsame Auseinandersetzung mit Fragen wie: Was macht unsere Schule aus? Welche Werte sind uns wichtig? Wie wollen wir wahrgenommen werden? 

Anschließend werden die Ergebnisse der schulweiten Umfrage gemeinsam ausgewertet und diskutiert. Auf dieser Basis entstehen erste Skizzen und Bildideen mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse und der 9.Klasse.

Tag 2 – Entwürfe + Planung (Astrid Krömer)

Arbeit in jahrgangsübergreifenden Kleingruppen (8. und 9. Klassen). Entwicklung von Bildideen, Motiven und Themen, die zur neu gestalteten Eingangshalle mit Sitz- und Arbeitsbereichen passen. Austausch, Diskussion und demokratische Entscheidungsfindung über Bildinhalte und Gestaltungsschwerpunkte.

Tag 3 – Entwurfsphase  (Astrid Krömer)

Zusammenführung der Gruppenergebnisse zu einem Gesamtkonzept für das Wandgemälde. Danach Gruppenweise Erstellung von einem Farbkonzept. Zum Abschluss des Tages erfolgt ein demokratischer Entscheidungsprozess, in dem gemeinsam festgelegt wird, welcher Entwurf umgesetzt wird.

Tag 4/5 – Umsetzung  (Astrid Krömer und Wolfgang Slawski)

Gemeinsame Umsetzung des ausgewählten Entwurfs. Die finale Farbskizze wird mithilfe eines Beamers auf die Wand übertragen. Farben werden gemeinsam angemischt, und jede Schülerin bzw. jeder Schüler übernimmt Verantwortung für einen eigenen Bildbereich.

Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung und Abstimmung stehen im Vordergrund.

Tag 6 - Abschluss & Einweihung

Präsentation und feierliche Einweihung des Wandgemäldes in der Eingangshalle.

Projektabschluss / Dokumentation

Das Projekt wird durch Fotos, kurze Texte und ggf. Skizzen dokumentiert. Die Ergebnisse werden im Rahmen der offiziellen öffentlichen Einweihung der neu gestalteten Eingangshalle präsentiert. Schülerinnen und Schüler stellen das Wandbild und den Entstehungsprozess vor. Zusätzlich ist eine Berichterstattung auf der Schulhomepage sowie eine Presseinladung zur offiziellen Einweihung der Pausenhalle geplant.

Hauptansprechpartner

Astrid Krömer, Künstlerin und Kulturvermittlerin

Weitere Mitwirkende

Wolfgang Slawski, Illustrator

Verweise auf Begleitmaterialien

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Sponsoren/Kooperationspartner

Förderverein der Schule

Ansprechpartner

Astrid Krömer

astrid.kroemer-ploe@kulturvermittler-sh.de