Demokratie braucht Kunst – Kunst braucht Demokratie.
Wir bieten Ihnen 90-minütige kostenlose KulturKisten an (solange der Vorrat reicht) zu den Themen "Demokratie", "Mauerfall" und "Gedenken an den 9. November 1938". Methoden der Kulturellen Bildung helfen dabei, sich diesen prägenden historischen Themen und dem wichtigen Thema "Demokratie" auf vielfältige, interaktive und nachhaltige Weise zu nähern.
In unseren Kulturkisten finden Sie kleine, kostenlose Workshops zu diesen Themen, die Kulturvermittler/-innen mit Ihren Schülerinnen und Schülern digital und / oder analog durchführen.
So buchen Sie eine KulturKiste:
1. Die KulturKisten sind kostenlos, solange der Vorrat reicht.
2. Nehmen Sie Kontakt mit der jeweiligen Künstlerin/ dem jeweiligen Künstler zur Terminabsprache auf. Gleichzeitig informieren Sie die für Ihren Kreis zuständige Kreisfachberatung für Kulturelle Bildung (KFKB), um das Budget zu prüfen.
3. Nach der Durchführung senden Sie eine formlose Bestätigungsmail an Ihre KFKB.
Demokratiebildung
"Ich lass dich (nicht) hängen"
mit Anne Wittmiß
Mauerfall
"Hier kommt keiner durch" mit Anne Wittmaß
Dieser Workshop bietet eine lebendige und kreative Methode, um Kinder und Jugendliche für die Geschichte der innerdeutschen Grenze zu interessieren. Die Lernenden versetzen sich spielerisch in unterschiedliche Menschen, die an einer scheinbar willkürlichen Grenze zusammentreffen, und verleihen deren Perspektiven sprachlich und körperlich Ausdruck. Über Fragen werden sie aufgefordert, das Problem und unterschiedliche Lösungswege abzuwägen. Die zu entwickelnden Szenen basieren auf dem Buch „Hier kommt keiner durch“ (Minhós Martins/ Carvalho). Die Ergebnisse werden live oder als Foto/ Video der Gruppe präsentiert.
Vom Transitort zum Unort - der Grenzübergang in Lanze bei Lauenburg
Das Projekt "Unort und Transitort" beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und den spezifischen Eigenschaften von Orten, die oft übersehen werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Grenzübergängen und Transitorten, die als außergewöhnliche Orte mit besonderen Merkmalen gelten. Die ehemalige Grenzkontrollstelle in Lanze bei Lauenburg an der B5 zwischen Hamburg und Berlin dient als zentrales Beispiel. Diese KulturKiste vertieft die Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Aspekten von Transitorten und vermittelt die Bedeutung von Orten, die im Alltag oft nicht wahrgenommen werden.
Im Rahmen der KulturKiste geht dieser Workshop mehreren Fragen zu diesem Thema nach. Was zeichnet einen Transitort aus? Und welche Orte erfüllen auch diese Kriterien? Wie ist dieser Ort verortet? Und wie leben wir miteinander?
Zwischen Nähe und Distanz
Eine fotografische Untersuchung persönlicher Grenzen - mit Tilman Könecke
Die KulturKiste "Zwischen Nähe und Distanz – Eine fotografische Untersuchung persönlicher Grenzen" beinhaltet die individuelle Wahrnehmung von Grenzen und das Erforschen kultureller Unterschiede hinsichtlich persönlicher Grenzen. Die Fotografie dient in dieser Auseinandersetzung als zentrales Medium, um die unsichtbaren Grenzen des persönlichen Raumes sichtbar zu machen. Sie ermöglicht es, Momente der Nähe und Distanz künstlerisch festzuhalten und die subtilen Emotionen und Reaktionen der Schülerinnen und Schüler zu dokumentieren. Die fotografischen Ergebnisse bieten eine visuelle Grundlage für die weiterführende Diskussion und Analyse der persönlichen und kulturellen Dimensionen von Grenzen. Diese KulturKiste ist eine ganzheitliche Durchdringung des Themas „Grenze“, die die Lernenden dazu anregt, über persönliche und gesellschaftliche Grenzen nachzudenken und ihre eigenen Wahrnehmungen kritisch zu hinterfragen.
Novemberpogrome 1938
Eine fotografisch-künstlerische Auseinandersetzung mit den Ereignissen um den 9. November 1938
Die KulturKiste "Novemberpogrome 1938" beinhaltet die fotografisch-künstlerische Auseinandersetzung mit den Ereignissen um den 9. November 1938 in Deutschland. Die Fotografie dient in diesem Projekt als zentrales Medium, um die individuelle Perspektive auf das Thema zu erforschen.Sie ermöglicht es, sich der Situation von verfolgten Bevölkerungsgruppen empathisch anzunähern und die Emotionen der Schülerinnen und Schüler zu dokumentieren. Die fotografischen Ergebnisse bieten eine visuelle Grundlage für die weiterführende Diskussion und Analyse der persönlichen, politischen und/oder kulturellen Dimensionen von Verfolgung und Flucht. Diese KulturKiste kann der Auftakt zu einem ganzheitlichen Lernprojekt sein, das die Lernenden dazu anregt sich intensiver mit dem historischen Geschehen zu befassen, über persönliche und kollektive Sichtweisen zu reflektieren und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.